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Alternative Energien

Bislang wurden überwiegend Öl, Gas und Kohle, so genannte konventionelle Energieträger, gewonnen bzw. abgebaut und genutzt. Die Vorkommen fossiler Energieträger und konventioneller Kernbrennstoffen nehmen jedoch stetig ab und mit Blick auf die Zukunft kann man sagen, dass die Rohstoffquellen irgendwann versiegen werden. Die verbleibenden Laufzeiten für die Rohstoffgewinnung betragen nach derzeitigen Schätzungen etwa 42 Jahre für Erdöl, 65 Jahre für Erdgas und für Kohle etwa 200 Jahre. Die Industrie schaut sich deshalb zunehmend nach Alternativen um.

Einige Möglichkeiten wären z.B.:

- Holzheizsysteme z.B. Pelletheizungen

Scheitholzkessel:
Besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Große, wasserführende Nachschaltheizflächen und eine wirkungsvolle Abgasführung halten die Abgastemperaturen niedrig und sorgen für eine gute Brennstoffausnutzung.


Holzvergaserkessel:
Beheizbar mit verschiedenen Brennstoffen: Scheitholz, Hackgut oder Holz-Briketts. Die einzigartige Anheizautomatik bewirkt, dass bereits drei Minuten nach dem Start die Brennkammertemperatur erreicht wird, die für optimale Verbrennungsqualität erforderlich ist.

Pelletkessel:
Komfort und Bedienungsfreundlichkeit, die modernen Öl- und Gas-Heizkesseln in nichts nachsteht. Eine beste Energieausnutzung durch selbstregelnde Leistungsanpassung kennzeichnet das Heizen mit Pellets. Dadurch entstehen nur niedrige Abgastemperaturen und ein hoher feuerungstechnischer Wirkungsgrad.

Hackschnitzel:
Hackschnitzel aus Biomasse sind eines der am weitesten verbreiteten Brennstoffe für Feuerungsanlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Sie stammen aus Produktionsabfällen, minderwertigem Waldholz und Gebrauchtholz. Sie werden nach Größe, Feuchtegehalt, Feinanteil und Herkunft unterschieden.

- Solaranlagen

Der erste und wohl auch einfachste Schritt in Richtung Energieversorgung mithilfe regenerativer Energien ist wohl die Investition in Solartechnik.

Die Sonnenenergie ist unbegrenzt, steht kostenlos zur Verfügung und kann uns helfen, einen großen Teil der Energie für Heizung und Warmwasserbereitung einzusparen.

In unseren Breitengraden reicht die Kraft der Sonne aus, um im Jahresdurchschnitt rund 60 Prozent des Warmwasserbedarfs eines Hauses zu decken. Weil dadurch Energie eingespart werden kann, sinkt der Kohlendioxid-Ausstoß. Auch wenn es in Deutschland an über 150 Tagen im Jahr regnet oder schneit und die Sonne durchschnittlich nur 4,5 Stunden pro Tag scheint, können Sie auch hierzulande die Solarenergie nutzen.

Die Installation von Sonnenkollektoren lohnt sich auf fast jedem Haus. Der Ertrag ist optimal, wenn die Kollektoren nach Süden ausgerichtet und in einem Winkel von 40-50° aufgestellt sind. Eine flachere Neigung oder eine andere Himmelsausrichtung reduziert den Ertrag aber nur wenig.

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Wärmepumpen

Anlagenbetreiber, die sich unabhängig von Öl oder Gas machen wollen, sind mit einer Wärmepumpe gut beraten. Diese Wärmeerzeuger bieten die niedrigsten Betriebskosten. Allerdings sind sie wesentlich teurer als Öl- bzw. Gas-Brennwertgeräte und die Amortisationszeiten sind entsprechend länger.

Eine Wärmepumpe funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank. Sie bringt die in der Umgebung gespeicherte Sonnenenergie durch Antriebsenergie (mechanische Energie oder höhere Temperaturen) auf eine höhere, besser nutzbare Temperatur. Die Wärmepumpe verwertet die Sonnenwärme, die im Boden, im Grundwasser oder in der Luft vorhanden ist, durch unterschiedliche Verfahren.

Es gibt drei Arten von Wärmepumpen:

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe
nutzt die Außenluft als Energiequelle. Sogar bei Temperaturen bis –15°C entzieht die Wärmepumpe der Luft noch Energie zum Heizen. Kann bei einem Wärmebedarf bis 30 kW genutzt werden.

Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe
schöpft die Heizwärme aus dem Grundwasser. Dazu muss genügend Grundwasser in richtiger Qualität vorhanden sein und eine wasserrechtliche Genehmigung der Wasserbehörde vorliegen.

Lohnt sich bei einem Wärmebedarf ab 10 kW wenn es weniger als 100 Meter tief zu finden ist.

Die Sole/Wasser-Wärmepumpe
funktioniert prinzipiell wie die Wasser/Wasser-Wärmepumpe, nutzt aber das Erdreich über Erdkollektoren oder Erdsonden als Wärmequelle. Erdwärmesonden werden am häufigsten verwendet und eignen sich besonders gut für kleine Grundstücke, insbesondere für die Heizungsmodernisierung, Erdwärmekollektoren eignen sich für größere Grundstücksflächen (Garten).

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Regenwassernutzung

Jeder von uns verbraucht pro Tag ungefähr 135 Liter kostbares Trinkwasser. Dieses Wasser wird aufwändig aufbereitet, kostenintensiv zu uns nach Hause transportiert und über die Kanalisation wieder entsorgt. Einen großen Teil dieser Menge verschwenden wir bei Gelegenheiten, bei denen auch Regenwasser gereicht hätte.

Durch konsequente Regenwassernutzung könnte rund die Hälfte des Trinkwasserverbrauchs eines privaten Haushalts ersetzt werden. WC-Spülung, Waschmaschine, Putzen/Reinigen und die Gartenbewässerung - das sind längst nicht alle Möglichkeiten, wie auch Sie Regenwasser nutzen könnten, um weniger Trinkwasser zu verbrauchen. So sparen Sie Geld für Wasser- und Abwassergebühren und schonen Ihre Geräte, weil Regenwasser sehr weich ist.

Bei der Regenwassernutzung dient Ihr Dach als Auffangfläche. Der Niederschlag gelangt über einen vorgeschalteten Filter in den Wasserspeicher, der unterirdisch eingebaut ist oder sich in Ihrem Keller befindet. Von da aus sorgt eine Pumpe dafür, dass das Regenwasser über ein separat verlegtes Wassernetz an die Verbrauchsstellen befördert wird.

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